Vor­aus­set­zun­gen für Wachs­tum und Arbeits­plät­ze schaf­fen – CDU-Frak­ti­on rückt die The­men Gewer­be­flä­chen, Arbeits­kräf­te, Infra­struk­tur und Ver­wal­tungs­ef­fi­zi­enz in den Fokus

Die Solin­ger Christ­de­mo­kra­ten wol­len die Arbeit im Aus­schuss für Arbeit, Wirt­schaft und Ver­wal­tungs­mo­der­ni­sie­rung (AAWV) nut­zen, um gute Rah­men­be­din­gun­gen für star­ke Unter­neh­men und siche­re Arbeits­plät­ze in der Klin­gen­stadt zu schaf­fen. Um eine Arbeits­grund­la­ge zu haben, stellt die CDU-Frak­ti­on zur Sit­zung des AAWV am 13. April eine Anfra­ge zu den The­men Gewer­be­flä­chen, Arbeits­kräf­te, Infra­struk­tur und Verwaltungseffizienz:

„Mit der Anpas­sung des Mas­ter­plans in der letz­ten Rats­sit­zung ist der ers­te Schritt zur Schaf­fung neu­er Gewer­be­flä­chen in Solin­gen getan wor­den. Die Ver­füg­bar­keit und geziel­te Ent­wick­lung von Gewer­be­flä­chen ist ein zen­tra­ler Stand­ort­fak­tor für die wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit unse­rer Hei­mat­stadt. Gera­de vor dem Hin­ter­grund begrenz­ter Flä­chen­res­sour­cen gewinnt die Revi­ta­li­sie­rung bestehen­der Gewer­be­flä­chen an Bedeu­tung gegen­über der Aus­wei­sung neu­er Flä­chen. Eine sys­te­ma­ti­sche Über­sicht über poten­zi­ell revi­ta­li­sier­ba­re Flä­chen in den ein­zel­nen Gewer­be­ge­bie­ten ist daher von hoher Rele­vanz, um Ent­wick­lungs­po­ten­zia­le früh­zei­tig zu erken­nen und aktiv zu steu­ern“, erläu­tert der wirt­schafts­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU-Frak­ti­on, Ste­phan Aldejohann. 

„Wir set­zen uns nicht nur für die Stär­kung der loka­len Wirt­schaft und Siche­rung von Arbeits­plät­zen ein, son­dern unter­stüt­zen mit unse­rer Anfra­ge auch eine nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung im Sin­ne eines flä­chen­spa­ren­den Umgangs mit Grund und Boden“, so der CDU-Politiker.

Alde­jo­hann wei­ter: „Die Siche­rung des Fach­kräf­te­be­darfs stellt eine der zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der Stadt Solin­gen dar. Vor die­sem Hin­ter­grund kommt der dua­len Aus­bil­dung eine Schlüs­sel­rol­le zu, da sie die wich­tigs­te Grund­la­ge für die nach­hal­ti­ge Gewin­nung qua­li­fi­zier­ter Arbeits­kräf­te bil­det. Aus­bil­dungs­ab­brü­che stel­len in die­sem Zusam­men­hang ein erheb­li­ches Pro­blem dar: Sie füh­ren nicht nur zu indi­vi­du­el­len Nach­tei­len für die betrof­fe­nen Aus­zu­bil­den­den, son­dern auch zu einem Ver­lust bereits inves­tier­ter Res­sour­cen auf Sei­ten der Betrie­be. Außer­dem ver­schär­fen sie den bestehen­den Fach­kräf­te­man­gel. Umso wich­ti­ger ist es, belast­ba­re Daten über Umfang, Zeit­punkt und Ursa­chen von Aus­bil­dungs­ab­brü­chen zu erhalten.“

Eine fun­dier­te Daten­ba­sis ermög­licht es Poli­tik und Ver­wal­tung, gemein­sam mit Kam­mern, Betrie­ben und wei­te­ren Akteu­ren wirk­sa­me Stra­te­gien zur Redu­zie­rung von Aus­bil­dungs­ab­brü­chen zu erar­bei­ten. Dies trägt nicht nur zur Fach­kräf­te­si­che­rung bei, son­dern stärkt auch die Attrak­ti­vi­tät des Aus­bil­dungs­stand­orts insgesamt.

Eine leis­tungs­fä­hi­ge digi­ta­le Infra­struk­tur ist heu­te ein ent­schei­den­der Stand­ort­fak­tor für Unter­neh­men und damit von zen­tra­ler Bedeu­tung für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Stadt Solin­gen. Ins­be­son­de­re der Zugang zu Glas­fa­ser­an­schlüs­sen stellt für vie­le Betrie­be – vom pro­du­zie­ren­den Gewer­be bis hin zu Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men – eine grund­le­gen­de Vor­aus­set­zung für effi­zi­en­te Geschäfts­pro­zes­se, Inno­va­ti­on und Wachs­tum dar. „Aus die­sem Grund erbit­ten wir eine trans­pa­ren­te Über­sicht über den aktu­el­len Aus­bau­stand, lau­fen­de Pro­jek­te sowie kon­kre­te Zeit­per­spek­ti­ven für die voll­stän­di­ge Erschlie­ßung, um die wirt­schafts­po­li­ti­sche Steue­rung im Aus­schuss fun­diert wahr­neh­men zu kön­nen“, betont Aldejohann.

„Unser Aus­schuss ist auch für Ver­wal­tungs­mo­der­ni­sie­rung zustän­dig. Eine effi­zi­en­te und ser­vice­ori­en­tier­te Ver­wal­tung ist ein wesent­li­cher Stand­ort­fak­tor für Unter­neh­men und damit von gro­ßer Bedeu­tung für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der Stadt Solin­gen. Eine sys­te­ma­ti­sche Bestands­auf­nah­me, wel­che regel­mä­ßig anfal­len­den Pro­zes­se bereits voll­stän­dig digi­ta­li­siert sind und wo noch Defi­zi­te bestehen, ist daher eine wesent­li­che Grund­la­ge für geziel­te Ver­bes­se­run­gen. Eben­so ist es für die poli­ti­sche Steue­rung von hoher Rele­vanz zu wis­sen, ob und in wel­chem Umfang kon­kre­te Umset­zungs­plä­ne zur voll­stän­di­gen Digi­ta­li­sie­rung die­ser Schnitt­stel­len bestehen“, so der CDU-Politiker.

Die CDU-Frak­ti­on ist davon über­zeugt, dass man mit der Beant­wor­tung die­ser Anfra­ge durch die Ver­wal­tung eine gute Arbeits­grund­la­ge habe, um mit den ande­ren poli­ti­schen Kräf­ten im Aus­schuss ent­spre­chen­de Anträ­ge zu erar­bei­ten. „Für uns zäh­len am Ende gute Ergeb­nis­se für Wachs­tum und Arbeits­plät­ze in Solin­gen. Par­tei­po­li­ti­sche Über­le­gun­gen müs­sen zurück­ste­hen, denn unse­re Stadt braucht drin­gend opti­ma­le Bedin­gun­gen für Hand­werk, Mit­tel­stand und Indus­trie“, sagt Aldejohann.

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Bild von Ansgar Lange

Ansgar Lange

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