Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge abge­schafft: Land NRW erstat­tet Solin­gen rund 260.000 Euro – CDU-Frak­ti­ons­chef Cars­ten Voigt begrüßt Ent­las­tung der Bürger

Eine aktu­el­le Stu­die zum Sicher­heits­emp­fin­den in der Innen­stadt belegt: Wir haben hier drin­gen­den Hand­lungs­be­darf. Alle Aus­sa­gen, die die CDU-Frak­ti­on in der ver­gan­ge­nen Wahl­pe­ri­ode zur Sicher­heits­la­ge in unse­rer Innenstadt

Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin­nen und ‑eigen­tü­mer in NRW müs­sen seit 2022 kei­ne Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge mehr zah­len. Das Land Nord­rhein-West­fa­len erstat­tet den Kom­mu­nen die Kos­ten seit­dem voll­stän­dig, sodass die Abschaf­fung der Bei­trä­ge kei­ne finan­zi­el­len Lücken hin­ter­lässt. Auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Klin­gen­stadt pro­fi­tie­ren davon. Bis­her sind rund 260.000 Euro nach Solin­gen geflossen.

CDU-Frak­ti­ons­chef Cars­ten Voigt betont die spür­ba­re Ent­las­tung für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger: „Nie­mand hier muss mehr tau­sen­de Euro zah­len, nur weil vor der eige­nen Haus­tür gebaut wird“, sagt er. Damit hat die Lan­des­re­gie­rung nach Jahr­zehn­ten einen kla­ren Schluss­strich unter eine oft als unge­recht emp­fun­de­ne Pra­xis gezo­gen. Die CDU-Frak­ti­on in Solin­gen hat­te sich in der Ver­gan­gen­heit für eine Neu­re­ge­lung durch das Land NRW ausgesprochen.

Für die Kom­mu­nen vor Ort eröff­nen sich dadurch neue Mög­lich­kei­ten. „Wir kön­nen unse­re Stra­ßen siche­rer, moder­ner und lebens­wer­ter gestal­ten – mit bes­se­ren Geh­we­gen, mehr Grün­flä­chen und zeit­ge­mä­ßer Beleuch­tung – ohne die Anlie­ger zusätz­lich zu belas­ten,“ so Voigt. Die vol­le Erstat­tung durch das Land garan­tie­re, dass den Städ­ten und Gemein­den kei­ne finan­zi­el­len Nach­tei­le ent­ste­hen, ergänzt der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de. „Das schafft Pla­nungs­si­cher­heit und stärkt die kom­mu­na­le Eigenständigkeit.“

Die Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge ist der letz­te Schritt einer seit 2020 lau­fen­den Reform des Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­set­zes. Zunächst hat­te das Land die Hälf­te der Bei­trä­ge über­nom­men, 2022 folg­te die voll­stän­di­ge Über­nah­me, auch rück­wir­kend für die­je­ni­gen, die zuvor noch zah­len muss­ten. Seit 2024 ist die Erhe­bung von Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­gen gesetz­lich ver­bo­ten – die Kom­mu­nen erhal­ten die Gel­der voll­stän­dig vom Land.

Seit Beginn des Pro­gramms sind rund 3.200 Erstat­tungs­an­trä­ge bei der Lan­des­kas­se ein­ge­gan­gen, ins­ge­samt wur­den bereits 213 Mil­lio­nen Euro an 225 Städ­te und Gemein­den aus­ge­zahlt. Die Reform ent­las­tet die Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer spür­bar und gibt den Kom­mu­nen vor Ort Pla­nungs­si­cher­heit für zukunfts­fä­hi­ge Infrastrukturprojekte.

 

Ansprechpartner

Bild von Ansgar Lange

Ansgar Lange

Zum Inhalt springen