Solin­ger Schwimm­land­schaft fit für die Zukunft machen – Mar­tin Röh­rig: „Jedes Kind soll schwim­men lernen“

Gemein­sam mit wei­te­ren poli­ti­schen Part­nern stellt die CDU-Frak­ti­on einen Antrag zur NRW-Sport­mil­li­ar­de. Der sport­po­li­ti­sche Spre­cher Mar­tin Röh­rig (CDU) betont, dass das seit Jah­ren ver­spro­che­ne The­ra­pie­be­cken bei den anste­hen­den Pla­nun­gen nicht ins Hin­ter­tref­fen gera­ten dürfe:

„Aus sport­po­li­ti­scher Sicht sind mir drei Din­ge bei die­sem Antrag beson­ders wich­tig: 1. Wir brau­chen auf jeden Fall mehr Was­ser­flä­che in Solin­gen, 2. jedes Kin­der in der Klin­gen­stadt soll zumin­dest die Chan­ce erhal­ten, schwim­men zu ler­nen und 3., wir dür­fen es bei dem The­ra­pie­be­cken in Vogel­sang nicht bei voll­mun­di­gen Ver­spre­chun­gen belas­sen.  Wenn die­ser Drei­klang erreicht wird, haben wir ganz kon­kret etwas Gutes für unse­re Hei­mat­stadt getan.“

„Zunächst wer­den wir uns im Sport­aus­schuss am 10. Febru­ar mit unse­rem Antrag befas­sen. Dort wer­den wir den Grund­satz­ent­scheid zur NRW-Sport­mil­li­ar­de aus fach­po­li­ti­scher Sicht bera­ten. Am 05. März steht unser Antrag dann auf der Tages­ord­nung des Stadt­rats. Mit unse­rem gemein­sa­men Antrag beauf­tra­gen wir die Ver­wal­tung mit der Vor­be­rei­tung einer Bewer­bung auf das Sport­för­der­pro­gramm des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len. Der Antrag ent­hält zwei wich­ti­ge Punk­te: Zum einen beab­sich­ti­gen wir den Bau eines aut­ar­ken Schwimm­be­ckens am Wey­ers­berg und hof­fen auf eine ent­spre­chen­de För­de­rung durch das Land. Zum ande­ren haben wir den Anbau eines The­ra­pie­be­ckens am Fami­li­en­bad Vogel­sang als Ziel. Als poli­ti­sche Ver­ant­wor­tungs­ge­mein­schaft aus der Mit­te des Rates her­aus lie­fern wir so der Ver­wal­tung einen kon­kre­ten Hand­lungs­rah­men für eine Bewer­bung um das Sport­stät­ten­för­der­pro­gramm“, so Röhrig.

„Ein The­ra­pie­be­cken am Vogel­sang, der Bevöl­ke­rung schon lan­ge ver­spro­chen, könn­te wich­ti­ge Bedar­fe im Reha- und Behin­der­ten­sport abde­cken. Aber auch das Schul­schwim­men und die Bereit­stel­lung ent­spre­chen­der Kapa­zi­tä­ten ist von gro­ßer Bedeu­tung für unse­re Stadt. Abseits des Antrags haben wir zum Bei­spiel zuletzt von unse­rer Jun­gen Uni­on den wei­ter­ge­hen­den Impuls erhal­ten, dass die Stadt per­spek­ti­visch auch sinn­vol­le Erwei­te­run­gen für Jugend­li­che und jun­ge Fami­li­en in Betracht zie­hen soll­te. Nicht zuletzt auf­grund unse­rer ange­spann­ten Haus­halts­la­ge erwar­tet sicher nie­mand ein rie­si­ges Spaß­bad. Aber zur­zeit müs­sen jün­ge­re Men­schen, die sich neben dem Schwimm­be­cken viel­leicht noch eine klei­ne Rut­sche oder ähn­li­ches wün­schen, eher auf unse­re Nach­bar­städ­te aus­wei­chen“, sagt der CDU-Politiker.

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Bild von Ansgar Lange

Ansgar Lange

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