Gro­ßer Wurf für die Innen­stadt anstatt Stückwerk!

Die CDU-Frak­ti­on in der Bezirks­vertretung Mit­te fin­det es gut, dass wie­der inten­siv über die Ent­wick­lung unse­rer Innen­stadt dis­ku­tiert wird, warnt aber vor kurz­at­mi­gem Aktionismus:

„Auf die Bezirks­vertretung (BV) Mit­te kom­men in den nächs­ten Jah­ren vie­le Auf­ga­ben zu. Es ist rich­tig, dass der neue Bezirks­bür­ger­meis­ter Dirk Errestink ange­kün­digt hat, dass er die Din­ge zwar ent­schie­den, aber mit ruhi­ger Hand ange­hen wird. Wir müs­sen von Beginn an auf­pas­sen, dass wir uns nicht ver­zet­teln und fal­sche Prio­ri­tä­ten set­zen. Was wir brau­chen, ist eine Gesamt­stra­te­gie, ein gro­ßer Wurf. Klein­tei­li­ge Pla­nun­gen hel­fen uns nicht wei­ter. Mög­li­cher­wei­se auf­wen­di­ge oder teu­re Ein­zel­maß­nah­men, die nicht in eine Gesamt­stra­te­gie ein­ge­bun­den sind, blei­ben letzt­lich nur Stück­werk“, sagt die Vor­sit­zen­de der CDU-Frak­ti­on in der BV Mit­te, Son­ja Flemm.

 „Ober­bür­ger­meis­ter Dani­el Flemm – so ist zumin­dest mein Ein­druck – arbei­tet Ver­säum­nis­se der Ver­gan­gen­heit rasch auf und stellt in sei­nem Res­sort der­zeit einen Stab Innen­stadt zusam­men. Dort sol­len dann alle Maß­nah­men und Ideen, die die City betref­fen, gebün­delt wer­den. Mei­ner Mei­nung nach soll­ten wir auch den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Ver­wal­tung die Mög­lich­keit geben, sich in Ruhe zu sor­tie­ren und Prio­ri­tä­ten zu set­zen, die dann im Rah­men einer Gesamt­stra­te­gie nach und nach abge­ar­bei­tet wer­den kön­nen. Die Bezirks­vertretung Mit­te wird die Arbeit des Stabs Innen­stadt kon­struk­tiv und – wenn nötig – auch mal kri­tisch beglei­ten. Dafür wer­de ich als Bezirks­bür­ger­meis­ter sor­gen“, ergänzt Dirk Errestink, Bezirks­bür­ger­meis­ter von Solin­gen Mitte.

„Wir soll­ten par­tei­über­grei­fend und gemein­sam an einer Revi­ta­li­sie­rung unse­rer Innen­stadt arbei­ten. Es mag ja ver­lo­ckend sein, mit aller­lei Ein­zel­ideen an die Öffent­lich­keit zu gehen und die Medi­en zu bespie­len. Aber hilft uns das in der Sache wirk­lich wei­ter? Wir haben einen Mara­thon vor uns, kei­nen Kurz­stre­cken­lauf. Dafür brau­chen wir Geduld und einen lan­gen Atem. Ähn­li­ches gilt für die Nut­zung des Kers­t­ing­hau­ses. Auch hier war­ne ich vor popu­lis­tisch klin­gen­den Vor­schlä­gen. Am 05. Febru­ar tagt die BV Mit­te. Dann haben wir die Gele­gen­heit, die Din­ge dort zu dis­ku­tie­ren, wo sie hin­ge­hö­ren, näm­lich in der Bezirks­vertretung. Wir gehen davon aus, dass die Ver­wal­tung dann auch eini­ge The­men ver­sach­li­chen kann, die in Pres­se­ver­laut­ba­run­gen man­cher Par­tei­en jetzt etwas durch­ein­an­der gehen“, so Son­ja Flemm abschließend.

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Sonja Flemm

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