Nach der denkwürdigen Sitzung der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid (OAM) zieht Gerlinde Steingrüber, Fraktionsvorsitzende der CDU in der BV OAM, ein klares Fazit: Beim Dauerstau in Aufderhöhe müsse die Verwaltung nun endlich „in die Pötte kommen“:
„Die Leitung des Ressorts 5 der Stadtverwaltung sollte endlich damit beginnen, Dinge umzusetzen, die längst beschlossen wurden. Ein Beispiel hierfür ist der Dauerstau an der Problemstelle Aufderhöher Straße/Löhdorfer Straße. Für die Beantwortung eines Prüfauftrags, den wir damals auf den Weg gebracht haben, hat sich das Ressort 5 stolze zwei Jahre Zeit gelassen. Der Inhalt der Informationsvorlage lässt sich mit den Worten ‚Geht nicht, gibt’s nicht‘ etwas polemisch zusammenfassen. Das ist zu wenig. Das ist keine Gestaltung. Das ist fantasielos und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auch nicht mehr vermittelbar, wie der große Zuschauerandrang bei unserer BV-Sitzung gezeigt hat.“
„Als CDU finden wir es richtig, dass die Bürger nun sprichwörtlich Dampf ablassen. Wir begrüßen die in Aussicht gestellte Bürgerbeteiligung, die unser Bezirksbürgermeister Marc Westkämper (CDU) mit der Verwaltung vereinbart hat, ausdrücklich. Anstatt die Planung und vorhandene Ressourcen auf die in meinen Augen nicht nötige Velouroute zwei über die Merscheider- und Beethovenstraße zu konzentrieren, auf denen der Verkehrsfluss überwiegend staufrei verläuft, sollte sich die Stadtplanung mit den wirklichen Verkehrsproblemen wie in Aufderhöhe beschäftigen. Uns wird ja ständig gesagt, dass Mitarbeiter und finanzielle Mittel fehlen. Das ziehen wir grundsätzlich nicht in Zweifel. Wenn das aber so ist, dann muss in diesem Fall Herr Budde Prioritäten setzen – und zwar im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und gefasster politischer Beschlüsse“, so Gerlinde Steingrüber, die auch in dieser Sache gern für persönliche Gespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung steht.