Die größ­te sozi­al­po­li­ti­sche Mogelpackung

Veröffentlicht am 29. August 2023

Sil­via Bre­her zur Kindergrundsicherung

Die Kin­der­grund­si­che­rung der Regie­rung: “Die größ­te sozi­al­po­li­ti­sche Mogelpackung.”

Mit die­sen Wor­ten fasst unse­re stell­ver­tre­ten­de Par­tei­vor­sit­zen­de Sil­via Bre­her die Ent­schei­dung der Ampel­re­gie­rung zusam­men. Nach einem wei­te­ren hef­ti­gen Streit in der Abstiegs­ko­ali­ti­on aus SPD, Grü­nen und FDP konn­ten sich Fami­li­en­mi­nis­te­rin Lisa Paus (Grü­ne) und Finanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lind­ner (FDP) heu­te zumin­dest end­lich ein­mal eini­gen – auf den aller­kleins­ten gemein­sa­men Nen­ner! Was Fami­li­en­mi­nis­te­rin Paus als das größ­te sozi­al­po­li­ti­sche Pro­jekt anpreist, ent­puppt sich bei genau­em Hin­se­hen als größ­te sozi­al­po­li­ti­sche Mogel­pa­ckung. 2,4 Mil­li­ar­den Euro schwer soll die “Kin­der­grund­si­che­rung” wer­den. Wie­der ein­mal Geld, das mit der Gieß­kan­ne ver­teilt wird, anstatt den wirk­lich Bedürf­ti­gen ziel­ge­nau zu helfen.

 

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Sil­via Bre­her: Bun­des­re­gie­rung zahlt für Büro­kra­tie, nicht für Kinder.

“Es wird kein Euro ein­ge­setzt für die Kin­der”, so die trau­ri­ge Erkennt­nis. Denn die angeb­li­che Kin­der­grund­si­che­rung schafft vor allem einen Mehr­auf­wand an Ver­wal­tung. Die Leis­tun­gen müs­sen nun erst bei ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen bean­tragt wer­den. End­ergeb­nis: Mehr Büro­kra­tie und am Ende lan­det das Geld nicht bei den Kin­dern, son­dern zu einem gro­ßen Teil in der Finan­zie­rung neu­er Verwaltungskosten.

Sil­via Bre­her macht deut­lich: Wer etwas ändern will, muss die Grund­la­gen ken­nen. Ein wei­te­rer Punkt, an dem es Minis­te­rin Paus man­gelt. Fal­scher­wei­se behaup­tet die Fami­li­en­mi­nis­te­rin, durch das Kin­der­zu­kunfts­ge­setz 5,6 Mil­lio­nen Kin­der aus der Armut zu holen. Dem­zu­fol­ge wür­de fast die Hälf­te aller Kin­der in Deutsch­land in Armut leben. Aus­sa­gen, die weit von der Rea­li­tät ent­fernt sind – genau­so wie die ver­meint­li­che Kin­der­grund­si­che­rung, so Breher.

Die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU fasst das Ergeb­nis der Kin­der­grund­si­che­rung nach mona­te­lan­gem War­ten und Strei­ten zusammen:

“Wir haben jetzt eine Zahl: 2,4 Mil­li­ar­den Euro. Wir haben aber mehr Fra­gen als Ant­wor­ten. Es fehlt an Grund­la­gen, es fehlt an Zah­len, die der Wirk­lich­keit entsprechen.”

So geht es rich­tig: das Kin­der­zu­kunfts­pa­ket der CDU!

Auch die CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on emp­fin­det die Kin­der­grund­si­che­rung bes­ten­falls als Far­ce. Trotz mona­te­lan­gem Streit ist am Ende nur ein hoh­ler For­mel­kom­pro­miss ent­stan­den. Ein Kom­pro­miss, der die offen­sicht­li­che Unklar­heit der Zah­len­la­ge ins Schau­fens­ter stellt. Ver­wal­tungs­re­form statt Sozi­al­re­form, doch Letz­te­res hört sich für die betrof­fe­nen Fami­li­en natür­lich bes­ser an. Es ent­steht der Ein­druck, dass mög­lichst weni­ge Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ste­hen sol­len, was eigent­lich geschieht. Wenn es über­haupt ein Ziel bei die­sem Gesetz gibt, dann ist es jenes, den Eti­ket­ten­schwin­del nicht zu bemer­ken. Es gibt kei­ner­lei wirk­sa­me Erwerbs­an­rei­ze für Eltern. Arme Kin­der wer­den nicht in die Lage ver­setzt, ihre Bil­dungs­chan­cen zu ergrei­fen und so ihr Poten­zi­al voll zu entfalten.

Die­ses Flag­schiff­pro­jekt ohne jeg­li­che Erklä­rung als Erfolg zu ver­kau­fen – Doro­thee Bär macht als stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de klar: “Die Kin­der­grund­si­che­rungs­show der Ampel ist eine Far­ce und eine fami­li­en­po­li­ti­sche Zumutung.”

Die CDU hat einen bes­se­ren Vor­schlag, mit dem das Steu­er­geld ziel­ge­rich­tet den wirk­lich bedürf­ti­gen Kin­dern hilft.

“Wir bie­ten an: Unser Kin­der­zu­kunfts­pa­ket. Damit jeder Euro bei den Fami­li­en ankommt und nicht wie­der Mil­li­ar­den in die Ver­wal­tung inves­tiert wer­den muss.” ‑Sil­via Breher

Für die CDU ist klar: Jedes Kind hat die bes­ten Chan­cen ver­dient. Unab­hän­gig vom Geld­beu­tel oder der Her­kunft der Eltern. Es muss eine ziel­ge­rich­te­te För­de­rung geben, kei­ne Aus­ga­ben mit der Gieß­kan­ne. Das Kin­der­zu­kunfts­pa­ket der CDU erfasst alle wich­ti­gen Bereiche:

1. Fami­lie ist der wich­tigs­te Ort für ein gutes Auf­wach­sen von Kindern.

Fami­li­en wer­den gestärkt, Eltern­kom­pe­ten­zen durch frü­he, gebün­del­te Hil­fen und Bera­tungs­an­ge­bo­te ver­bes­sert. Leis­tun­gen von Kita- und Schul­so­zi­al­ar­beit, Jugend­hil­fe und Kin­der­ärz­ten zur För­de­rung der Kin­der sol­len bes­ser ver­zahnt wer­den. Die Fami­li­en­be­ra­tung vor Ort wird gestärkt, z.B. im Rah­men von Kita-Auf­nah­me und Schulanmeldung.

2. Gute Kitas und Schu­len sind wesent­li­che Vor­aus­set­zung für gute Bildung.

Geht es nach der CDU, gibt es ein­heit­li­che Stan­dards zur Ein­füh­rung von frü­hen, flä­chen­de­cken­den Tests zum Ent­wick­lungs­stand von 3- bis 4‑Jährigen. Alle Kin­der, die die deut­sche Spra­che nicht alters­ge­mäß beherr­schen, wer­den mit Sprach­pro­gram­men und Sprach­bil­dung bedarfs­ge­recht geför­dert. In Grund­schu­len soll in Deutsch und Mathe­ma­tik min­des­tens die von Exper­ten gefor­der­te Min­dest­an­zahl von 6 Stun­den in Deutsch und 5 Stun­den in Mathe­ma­tik unter­rich­tet wer­den. Im Fach Deutsch soll zusätz­lich eine expli­zi­te Lese­zeit aus­ge­wie­sen wer­den. Um die frü­hen Bil­dungs­or­te bes­ser mit­ein­an­der zu ver­zah­nen, ist die Zustän­dig­keit für die frü­he Bil­dung und die Grund­schu­len bei den Bil­dungs­mi­nis­te­ri­en der Län­der anzusiedeln.

3. Mit Kin­der­geld und „Kin­der­zu­kunfts­geld“ wer­den Fami­li­en ein­fach unterstützt.

Die CDU for­dert die Bei­be­hal­tung des Kin­der­gel­des und die Ein­füh­rung des “Kin­der­zu­kunfts­gelds” mit Kin­der­zu­schlag, Leis­tun­gen aus dem Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­ket und digi­ta­li­sie­rungs­be­ding­ten Leis­tun­gen für Schul­kin­der. Für erleich­ter­te Zugän­ge soll es ein über­grei­fen­des digi­ta­les Por­tal für Fami­li­en­leis­tun­gen geben. Ins­ge­samt braucht es Erhö­hung, Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung und Pau­scha­lie­rung von Leis­tun­gen des Bil­dungs- und Teilhabepakets.

4. Alle Kin­der brau­chen eine gute Gesundheitsversorgung

Zum Kin­der­zu­kunfts­pa­ket der CDU gehört auch medi­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­si­cher­heit und Ver­sor­gungs­qua­li­tät für Kin­der und Jugend­li­che unab­hän­gig vom Wohn­ort. Gegen den wach­sen­den Man­gel an Kin­der­ärz­ten soll es geziel­te Nach­wuchs­pro­gram­me geben. Auch zusätz­li­che Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te und The­ra­pie­plät­ze für Kin­der und Jugend­li­che gehö­ren zu einem guten Gesamt­pa­ket dazu.

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