Gemeinsam mit den Kollegen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und SG zukunft hatte die CDU-Fraktion in der BV OAM den Antrag gestellt, ob auf dem Ohligser Marktplatz während der Sommermonate eine mobile beziehungsweise saisonale Beschattung eingerichtet werden kann. Die Antwort der Verwaltung ist enttäuschend:
„Die Mehrheit der Mitglieder unserer Bezirksvertretung nimmt das Thema Hitzeschutz bei uns im Stadtteil ernst. Das zeigt der gemeinsame Prüfauftrag, den wir mit unseren politischen Mitbewerbern auf den Weg gebracht haben. Doch die Antwort von Ressort 5 ist mehr als enttäuschend. Sie beschränkt sich im Grunde auf den Satz, dass für diese Maßnahme ‚derzeit weder personelle noch finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen‘. Mit diesen Argumenten kann man jede politische Initiative im Keim ersticken. Einen Preis für Kreativität und Einfallsreichtum erhält man nicht, wenn man nur nach der Devise ‚Geht nicht, gibt’s nicht‘ verfährt“, so Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der CDU-Fraktion in der BV Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid.
„Doch der nächste Sommer kommt bestimmt, und er wird vielleicht sogar noch einmal heißer als der letzte. Spätestens dann wird uns das Thema wieder einholen. Der Ohligser Marktplatz ist ein zentraler Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Veranstaltungsort für den Wochenmarkt und zahlreiche Feste. Gerade in den Sommermonaten führt die starke Sonneneinstrahlung jedoch dazu, dass sich der Platz erheblich aufheizt und die Aufenthaltsqualität deutlich eingeschränkt wird. Trotz der abschlägigen Antwort der Verwaltung arbeiten wir weiter daran, unseren Marktplatz sowohl als lebendigen Mittelpunkt des Stadtteils als auch als attraktiven Aufenthaltsort weiterzuentwickeln. Eine mobile oder saisonale Beschattung kann dazu beitragen, den Platz an heißen Tagen angenehmer und besser nutzbar zu machen, ohne seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dauerhaft einzuschränken. Wir bleiben unverändert bei dieser Meinung“, betont die CDU-Politikerin.
„In unserem Antrat steht ganz bewusst, dass wir keine Sofortmaßnahmen erwarten, sondern mit dem Prüfauftrag anregen wollten, dass sich die Verwaltung erneut – auch mit Blick auf den nächsten Haushaltsplan für das Jahr 2027 – mit dem Thema auseinandersetzen möge und wir so hoffentlich gemeinsam zu Lösungen im Sinne des verbesserten Hitzeschutzes auf dem Ohligser Marktplatz kommen. Zweimal hat es nicht geklappt mit einem solchen Vorstoß für mehr Hitzeschutz. Wir werden es auch ein drittes Mal versuchen. Versprochen“, sagt Gerlinde Steingrüber.