Auf dem leerstehenden Industriegelände in der Saarstraße kommt es immer wieder zu Bränden. CDU-Ratsmitglied Guido Rübsamen fordert eine bessere Sicherung des Areals:
„Der leerstehende Industriekomplex liegt mitten in einem Wohngebiet. Die Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich verunsichert und haben Angst, dass etwas Schlimmeres passieren könnte. Ich nehme diese Sorgen der Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis ernst. Die Gefahr ist ja real. Das Solinger Tageblatt hat jüngst dankenswerterweise erneut über das Problem berichtet. Mehrfach mussten Feuerwehr und Einsatzkräfte ausrücken, weil auf dem Gelände Feuer gelegt wurde. Jedes Mal besteht die Gefahr, dass Flammen oder Rauch auf angrenzende Wohnhäuser übergreifen. Dass ein solcher Zustand über längere Zeit bestehen bleibt, ist für die Menschen vor Ort nicht akzeptabel.“
„Der Eigentümer des Areals muss seiner Verkehrssicherungspflicht vollumfänglich nachkommen. Eine Patenlösung gibt es nicht. Dabei sollte jedem, der dort Feuer legt, die mögliche Tragweite einer solchen Tat bewusst sein. Menschenleben sind in Gefahr. Die städtische Bauaufsicht sollte ein wachsames Auge darauf werfen, ob wirklich alles Erforderliche unternommen wird, um den Zugang zu dem Gelände möglichst zu erschweren. Auch Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst sind denkbar. Ein unzureichend gesichertes Industriegelände in unmittelbarer Nähe von Wohnungen ist eine dauerhafte Gefahrenquelle und darf nicht länger hingenommen werden“, so Rübsamen.
Der CDU-Politiker bedankt sich bei der Feuerwehr und allen Einsatzkräften, die wiederholt unter schwierigen Bedingungen im Einsatz waren: „Ihre Arbeit schützt Leben – umso wichtiger ist es, dass bekannte Gefahrenquellen endlich dauerhaft beseitigt werden.“