Bezirks­bür­ger­meis­ter Marc West­käm­per macht geplan­te Sper­rung von Bahn­über­gän­gen zum The­ma der BV OAM – Offe­ne Fra­gen sol­len zeit­nah beant­wor­tet werden

„Ich fin­de es rich­tig, dass offe­ne Fra­gen zur geplan­ten Sper­rung der Bahn­über­gän­ge Schnit­tert und Wilz­hau­ser Weg gestellt und beant­wor­tet wer­den. Ich wer­de das The­ma in der Sit­zung der Bezirks­vertretung Ohligs/​Aufderhöhe/​Merscheid (BV OAM) am kom­men­den Mon­tag zur Spra­che brin­gen. Die SPD hat dazu ja drei Fra­gen for­mu­liert. Die eher in die Ver­gan­gen­heit gerich­te­ten Fra­gen wer­den für die von der Sper­rung betrof­fe­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht so wich­tig sein. Wich­ti­ger sind die vor­aus­sicht­li­chen Aus­wir­kun­gen der Maß­nah­men. Dazu wer­den wir in der Sit­zung der BV auch noch die eine oder ande­re Fra­ge stel­len. Als Bezirks­bür­ger­meis­ter bin ich gern dazu bereit, dass wir als BV zeit­nah reagie­ren und zumin­dest zur Beant­wor­tung offe­ner Fra­gen durch die Ver­wal­tung bei­tra­gen kön­nen“, sagt der Bezirks­bür­ger­meis­ter von OAM, Marc West­käm­per.

Die SPD hat zu dem The­ma einen Dring­lich­keits­an­trag gestellt und dar­um gebe­ten, die­sen Antrag auf die Tages­ord­nung der Sit­zung vom 23. Febru­ar zu neh­men. „Ich habe die Ver­wal­tung umge­hend um Prü­fung gebe­ten, ob die­se Dring­lich­keit vor­liegt. Die Ver­wal­tung hat mit­ge­teilt, dass sie hier eine ande­re recht­li­che Auf­fas­sung als die SPD ver­tritt. Trotz­dem wer­de ich die Mög­lich­keit geben, unter dem Tages­ord­nungs­punkt Anfra­gen an die Ver­wal­tung die ent­spre­chen­den Fra­gen zu stel­len. Es wäre schön, wenn die ein oder ande­re Fra­ge bereits in der Sit­zung beant­wor­tet wer­den könn­te. Alles Wei­te­re wird pro­to­kol­liert und an die Fach­ver­wal­tung wei­ter­ge­lei­tet“, so Westkämper.

„Ich den­ke, unser Ober­bür­ger­meis­ter Dani­el Flemm sowie die Abge­ord­ne­ten aus Land und Bund brau­chen auch kei­ne Nach­hil­fe des SPD-Rats­frak­ti­ons­vor­sit­zen­den, wie sie sich nun ver­hal­ten soll­ten. Die für die Stra­ßen zustän­di­ge Stadt­ver­wal­tung hat ja bereits auf Pres­se­an­fra­ge mit­ge­teilt, dass es kei­ne rea­lis­ti­sche Alter­na­ti­ve zu einer Umlei­tung durch den Keu­sen­hof gibt. Ande­re mög­li­che Ver­bin­dun­gen über Feld- oder Wald­we­ge sei­en nicht hin­rei­chend aus­ge­baut oder befin­den sich nicht im öffent­li­chen Eigen­tum“, ergänzt die Spre­che­rin der CDU-Frak­ti­on in der BV OAM, Ger­lin­de Stein­grü­ber.

„Mei­ne Erwar­tungs­hal­tung an die Sit­zung der BV OAM am Mon­tag besteht aus einem Drei­klang: Offe­ne Fra­gen soll­ten mög­lichst geklärt oder zur abschlie­ßen­den Klä­rung an die Fach­ver­wal­tung wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Die Belas­tun­gen für die Anwoh­ner soll­ten mög­lichst gering gehal­ten wer­den. Wir soll­ten aller­dings auch kei­ne Erwar­tun­gen wecken, die weder von der Deut­schen Bahn noch von der Stadt Solin­gen erfüllt wer­den kön­nen“, so die CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de aus der BV OAM. 

 

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Ansgar Lange

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