Bei­geord­ne­ter Jan Wel­zel (CDU) ist zu Unrecht vom Dienst sus­pen­diert wor­den – CDU-Frak­ti­on Solin­gen fühlt sich bestätigt

Inzwi­schen haben zwei unab­hän­gi­ge Gerich­te bestä­tigt, dass die vor­läu­fi­ge Dienst­ent­he­bung des Solin­ger Bei­geord­ne­ten Jan Wel­zel nicht rech­tens war. Nach Mona­ten star­ker per­sön­li­cher Belas­tung kön­ne der Betrof­fe­ne jetzt hof­fent­lich erst ein­mal „durch­at­men“ und sich etwas unbe­las­te­ter sei­ner wich­ti­gen Arbeit für unse­re Hei­mat­stadt wid­men, sagt der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Cars­ten Voigt:

„In einer per­sön­li­chen Erklä­rung hat Jan Wel­zel deut­lich gemacht, dass die ver­gan­ge­nen Mona­te nicht spur­los an ihm vor­bei­ge­gan­gen sind. Sein ‚per­sön­li­ches und beruf­li­ches Anse­hen‘ sei­en durch die Anschul­di­gun­gen und die öffent­li­che Dis­kus­si­on ‚erheb­lich beein­träch­tigt‘ wor­den. Ein Bei­geord­ne­ter ist kei­ne Maschi­ne, son­dern ein Mensch. Die letz­ten Mona­te müs­sen für Jan Wel­zel sehr belas­tend gewe­sen sein. Die Tat­sa­che, dass die höchs­te ver­wal­tungs­recht­li­che Instanz in NRW den Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf bestä­tigt hat, zeigt, dass unser Rechts­staat funk­tio­niert. Dies wird Jan Wel­zel die nöti­ge Kraft geben, sich mit vol­lem Enga­ge­ment sei­nen Auf­ga­ben im Dienst der Klin­gen­stadt zu wid­men. Die CDU-Frak­ti­on Solin­gen freut sich auf die wei­te­re Zusam­men­ar­beit mit unse­rem Dezernenten.“

„Jan Wel­zel betont selbst, dass die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts kei­ne Aus­sa­ge über den Aus­gang eines mög­li­chen Straf­ver­fah­rens trifft. Daher ist jetzt auch kein Anlass für Tri­umph­ge­schrei, son­dern für Nüch­tern­heit und Augen­maß. Schwer­wie­gen­de Vor­wür­fe müs­sen einer sorg­fäl­ti­gen recht­li­chen Prü­fung stand­hal­ten“, so Voigt.

Der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de sieht sei­nen Kurs in der Cau­sa Wel­zel bestä­tigt. In einer deut­li­chen Pres­se­mit­tei­lung und in einem Offe­nen Brief an den Düs­sel­dor­fer Regie­rungs­prä­si­den­ten hat­te Voigt im März 2026 geschrie­ben: „Wir akzep­tie­ren nicht, dass ein ver­dien­ter Wahl­be­am­ter unse­rer Stadt ohne stich­hal­ti­ge Bewei­se demon­tiert wird“ https://​cdusg​.de/​c​a​u​s​a​-​j​a​n​-​w​e​l​z​e​l​-​c​d​u​-​f​r​a​k​t​i​o​n​s​c​h​e​f​-​c​a​r​s​t​e​n​-​v​o​i​g​t​-​f​o​r​d​e​r​t​-​e​i​n​e​-​o​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​e​-​e​r​k​l​a​e​r​u​n​g​-​d​e​s​-​d​u​e​s​s​e​l​d​o​r​f​e​r​-​r​e​g​i​e​r​u​n​g​s​p​r​a​e​s​i​d​e​n​t​e​n​-​s​c​h​u​e​r​m​a​n​n​s​-​h​a​n​d​e​l​n​-​i​s​t​-​u​n​t​r​agbar.

„Jetzt hat ein zwei­tes Gericht – nach­dem im März bereits die drei­mo­na­ti­ge Sus­pen­die­rung des Dezer­nen­ten auf­ge­ho­ben wor­den war – ent­schie­den, dass die­se Bewei­se eben nicht vor­lie­gen und damit auch die Vor­aus­set­zung für eine vor­läu­fi­ge Dienst­ent­he­bung nicht gege­ben sind“, so Voigt abschließend.

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Ansgar Lange

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