CDU-Fraktion will Ohligs-Ost zum Technologiestandort entwickeln –
Chancen für IT, Gewerbe und Arbeitsplätze nutzen!
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen, Klimaschutz und Mobilität (ASWKM) hat kürzlich ein Planungsverfahren für Ohligs-Ost in Auftrag gegeben. In diesem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren sollen die besten Ideen für die Entwicklung des Areals gesucht werden. Auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Ohligs-Ost und die Ohligser Jongens haben jüngst Vorschläge gemacht, wie der Bereich in Zukunft entwickelt werden könnte:
„Wir wollen den Ergebnissen des städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens nicht vorgreifen und haben volles Vertrauen in das Verfahren“, betonen die CDU-Politiker Gerlinde Steingrüber, Stephan Aldejohann und Lukas Schrumpf, die eine Anfrage für den Wirtschafts- und Planungsausschuss sowie die Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid (BV OAM) auf den Weg gebracht haben. „Aber wir sind der Meinung, dass wir diesen Prozess aktiv begleiten und unterstützen sollten. Unser Ziel ist es, die Debatte, die jetzt auch durch die Vorschläge von ISG und Ohligser Jongens Fahrt aufgenommen hat, in den zuständigen politischen Gremien zu vertiefen und weiterführen. Wir wollen Ohligs-Ost zu einem echten Zukunftsstandort und ein Technologie-Quartier entwickeln! Im Entwurf des Masterplans Arbeit und Wirtschaft war Ohligs-Ost im Übrigen als Premium-IT-Standort vorgesehen.“
„Die CDU-Fraktion setzt sich für Wachstum und Arbeitsplätze ein und will die Zukunft der Klingenstadt mit starken Unternehmen und sicheren Jobs gestalten. Das ist die Leitidee unserer Anfrage. Daher konzentrieren wir uns in ihr auch darauf, wie Ohligs-Ost als Gewerbe- und IT-Standort entwickelt werden kann. Unsere Stadt braucht gute und gut bezahlte Arbeitsplätze. Und wir benötigen Gewerbesteuer, um unsere Infrastruktur, die öffentlichen Einrichtungen, Soziales und Kultur zu unterhalten. Daher finden wir die Idee charmant, Ohligs-Ost als Gewerbe- und IT-Standort weiterzuentwickeln“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher Stephan Aldejohann.
„Ohligs-Ost bietet aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Solinger Hauptbahnhof eine besondere Standortqualität. Insbesondere technologie- und wissensorientierte Unternehmen sind auf spezialisierte Fachkräfte angewiesen, die sie häufig in einem großen Umkreis rekrutieren. Die direkte Anbindung an den Schienenverkehr ermöglicht eine attraktive Erreichbarkeit der großen Rhein- und Ruhrmetropolen. Eine Fläche mit solchem Potential existiert in Solingen kein zweites Mal“, betont der planungspolitische Sprecher Lukas Schrumpf.
„Gerade für IT‑, Digital- und technologieorientierte Unternehmen kann diese Standortqualität ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Unternehmensstandortes sein. Gleichzeitig besteht in Solingen ein Bedarf an zusätzlichen, zukunftsfähigen Gewerbestandorten und Arbeitsplätzen“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende in der BV OAM, Gerlinde Steingrüber.