Wir sichern die Zukunft des Städ­ti­schen Kli­ni­kums langfristig

CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Cars­ten Voigt dankt den Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern für har­te, real­po­li­ti­sche Arbeit

Die Ent­schei­dung, die Beschäf­tig­ten der Ser­vice­ge­sell­schaft zum 01.10. 2026 wie­der in das Städ­ti­sche Kli­ni­kum Solin­gen (SKS) ein­zu­glie­dern, ist ein stra­te­gi­scher und sozi­al gerech­ter Schritt, der die Zukunft des Hau­ses sichert, betont der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Cars­ten Voigt. Er begrün­det, war­um er die­sen gemein­sa­men Weg für rich­tig hält:

Wert­schät­zung und Sta­bi­li­tät für die Mitarbeiter
„Die Rück­kehr in den Tarif­ver­trag für den öffent­li­chen Dienst (TVöD) sorgt für glei­che Bezah­lung bei glei­cher Arbeit und gibt den rund 110 Beschäf­tig­ten die not­wen­di­ge Wert­schät­zung und finan­zi­el­le Sicher­heit zurück“, so der CDU-Frak­ti­ons­chef. Nur mit einer moti­vier­ten und gesi­cher­ten Beleg­schaft kön­ne das SKS sei­ne Rol­le als Maxi­mal­ver­sor­ger lang­fris­tig erfül­len. Der zusätz­lich aus­ge­han­del­te Aus­schluss betriebs­be­ding­ter Kün­di­gun­gen und einer erneu­ten Pri­va­ti­sie­rung für min­des­tens zehn Jah­re schaf­fe Ver­läss­lich­keit für die nächs­ten Jahre.

Absi­che­rung der Zukunft des Klinikums
Voigt wei­ter: „Die­ser Weg dient dem gemein­sa­men Ziel: der Siche­rung des SKS. Eine sta­bi­le, wert­ge­schätz­te und moti­vier­te Mit­ar­bei­ter­ba­sis ist die Vor­aus­set­zung für den Erfolg der lau­fen­den, umfas­sen­den Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men, zu denen auch der Neu­bau eines Bet­ten­hau­ses gehört.“

Die Rol­le der Poli­tik und die Not­wen­dig­keit des lan­gen Weges

Zurück­hal­tung der Poli­tik zuguns­ten der Tarifpartner
„Die seriö­sen poli­ti­schen Ver­tre­ter haben an die­ser Stel­le bewusst den Tarif­part­nern (Kli­ni­kums­lei­tung, Tarif­kom­mis­si­on und Gewerk­schaft ver.di) die Ver­hand­lun­gen über­las­sen. Dies ist das ein­zig rich­ti­ge Vor­ge­hen, denn kom­ple­xe Tarif­ver­trä­ge und wirt­schaft­li­che Eini­gun­gen müs­sen zwi­schen den direkt Betrof­fe­nen aus­ge­han­delt wer­den, um eine trag­fä­hi­ge und umsetz­ba­re Lösung zu erzie­len, die das Kli­ni­kum finan­zi­ell nicht über­for­dert. Poli­ti­sche Vor­ga­ben hät­ten eine wirt­schaft­li­che Schief­la­ge des SKS ris­kie­ren kön­nen, was wir ver­mei­den muss­ten“, so der CDU-Politiker.

Die Not­wen­dig­keit des Vorlaufs
Die Grün­dung der Ser­vice­ge­sell­schaft im Jahr 2024 war aus Sicht der CDU-Frak­ti­on ein not­wen­di­ger, wenn auch umstrit­te­ner Schritt aus wirt­schaft­li­chen Erwä­gun­gen. Die Kli­nik­land­schaft in Deutsch­land steht unter enor­mem Druck, und das SKS muss­te sich restruk­tu­rie­ren, um sei­ne finan­zi­el­le Hand­lungs­fä­hig­keit über­haupt erst wie­der zu erlan­gen. „Ohne die­sen lan­gen Weg der wirt­schaft­li­chen Kon­so­li­die­rung – der not­wen­dig war, um die Gesamt­struk­tur des Kli­ni­kums zu sta­bi­li­sie­ren – wäre die nun beschlos­se­ne Rück­füh­rung in den TVöD nicht nach­hal­tig im Sin­ne des Kli­ni­kums finan­zier­bar gewe­sen und nicht zustan­de gekom­men“, gibt Voigt zu bedenken.

Kla­re Unter­schei­dung zwi­schen Gelin­gen und Populismus
„Das Erreich­te ist das Ergeb­nis har­ter, real­po­li­ti­scher Arbeit von Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern, damit die fis­ka­li­schen Zie­le wei­ter erreicht blei­ben.  Die­je­ni­gen, die jetzt ver­su­chen, poli­ti­sches Kapi­tal aus der Situa­ti­on zu schla­gen und Hin­ter­grün­de bewusst falsch dar­stel­len, igno­rie­ren die wirt­schaft­li­che Kom­ple­xi­tät und die Not­wen­dig­keit, das SKS als Maxi­mal­ver­sor­ger in Solin­gen zu erhal­ten. Unser Fokus lag immer auf dem Gelin­gen und der Ver­läss­lich­keit, nicht auf dem par­tei­po­li­ti­schen Lager­kampf“, sagt Voigt.

„Die CDU-Frak­ti­on ist stolz auf die Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber, die im Gegen­satz zu so man­chen Unwis­sen­den ver­stan­den haben, dass es nur dar­um geht, die Zukunft des SKS gemein­sam zu sichern. Dan­ke dafür!“

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Bild von Ansgar Lange

Ansgar Lange

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