Nach Medienberichten steigt die Zahl der Angriffe auf Einsatzkräfte auch in Solingen und der Nachbarstadt Remscheid. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Wuppertal bearbeitet laut Radio RSG derzeit rund 60 solcher Vorfälle pro Monat.
„Nahezu täglich berichten die Nachrichten davon, wie gefährlich die Arbeit unserer Einsatzkräfte geworden ist. Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen, werden immer häufiger Opfer sinnloser Gewalt. Dabei sind es gerade diese Frauen und Männer, die in Notlagen helfen, schützen und unterstützen. Wer Polizeibeamte, Rettungssanitäter, Feuerwehrleute oder andere Einsatzkräfte angreift, richtet sich damit gegen unsere gesamte Gesellschaft und gegen diejenigen, die unser Zusammenleben sichern. Deshalb darf die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte nicht als bloßes Randproblem betrachtet werden – sie betrifft uns alle. Wenn die Zahl solcher Angriffe steigt, müssen wir gemeinsam entschlossen reagieren und den Schutz unserer Einsatzkräfte weiter stärken“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Carsten Voigt.
„Unsere Einsatzkräfte arbeiten ohnehin häufig unter extremen Bedingungen und sind großen psychischen wie auch körperlichen Belastungen ausgesetzt. Es kann und darf nicht sein, dass sie zusätzlich bedroht, beleidigt oder sogar körperlich angegriffen werden. Hier ist nicht nur die Politik gefragt, sondern auch die Gesellschaft insgesamt“, ergänzt die sicherheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Nina Wacker.
„Einfache Lösungen gibt es nicht. Die steigende Zahl der Angriffe auf Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr hängt auch mit einer zunehmenden gesellschaftlichen Verrohung zusammen. Umso wichtiger ist es, dass wir als Gesellschaft gemeinsam gegensteuern. Politik kann Rahmenbedingungen schaffen, aber Respekt, Haltung und Zivilcourage müssen aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Was wir als Politik und als Solinger Stadtgesellschaft daher unbedingt leisten müssen, ist eine klare Botschaft: Unsere Einsatzkräfte haben unsere volle Unterstützung und Rückendeckung“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende abschließend.