Aus­nut­zung der Sozi­al­sys­te­me gefähr­det kom­mu­na­le Demo­kra­tie – CDU-Frak­ti­on begrüßt Grün­dung der Gemein­sa­men Koor­di­nie­rungs­stel­le Rhein-Wupper

„Die Grün­dung der Gemein­sa­men Koor­di­nie­rungs­stel­le Rhein-Wup­per (GeKo) ist ein für die Regi­on sehr wich­ti­ger Schritt zur Prä­ven­ti­on und Bekämp­fung von orga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät und Sozi­al­leis­tungs­miss­brauch“, sagt der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Cars­ten Voigt. „Wir wol­len den Sozi­al­staat erhal­ten. Und gera­de, weil wir dies wol­len, ist es wich­tig, die Aus­nut­zung unse­res Sozi­al­staats durch kri­mi­nel­le und orga­ni­sier­te Ban­den zu stop­pen. GeKo wird mit einer ämter- und behör­den­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit dabei hel­fen, Sozi­al­be­trug effek­tiv zu bekämpfen.“

Nina Wacker, Spre­che­rin der CDU-Frak­ti­on im Aus­schuss für Sicher­heit, Bevöl­ke­rungs­schutz und Auf­ent­halts­qua­li­tät, betont die wich­ti­gen Syn­er­gie­ef­fek­te die­ses Zusam­men­schlus­ses der Städ­te Wup­per­tal, Solin­gen, Rem­scheid, Lever­ku­sen und Lan­gen­feld: „„Die Erfah­run­gen der Ver­gan­gen­heit haben gezeigt, dass orga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­täts­struk­tu­ren nur im Rah­men einer Ver­net­zung der Behör­den unter­ein­an­der, der Samm­lung und des Aus­tau­sches von Infor­ma­tio­nen und einer dar­an ori­en­tier­ten Schwer­punkt­set­zung effek­tiv begeg­net wer­den kann. Die Gemein­sa­me Koor­di­nie­rungs­stel­le Rhein-Wup­per ermög­licht die Bün­de­lung unter­schied­li­cher Fach- und Hand­lungs­kom­pe­ten­zen in einer sach­ge­rech­ten Struktur.“

Mit der Koor­di­nie­rungs­stel­le wer­de ein deut­li­ches Zei­chen gesetzt für die Sicher­heit der Men­schen im ber­gi­schen Städ­te­drei­eck und im rhei­nisch-ber­gi­schen Kreis sowie für den Schutz der Rechts­ord­nung, so Nina Wacker: „Dies ist beson­ders wich­tig in Zei­ten zuneh­men­der natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ver­net­zung, die gera­de auch von kri­mi­nel­len Struk­tu­ren exten­siv genutzt wird. Das Ruhr­ge­biet hat sehr posi­ti­ve Erfah­run­gen mit der dort im Juni 2020 ein­ge­rich­te­ten ‚Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­on Ruhr zur Bekämp­fung der Clan­kri­mi­na­li­tät‘ gemacht, die sich zu einer zen­tra­len Infor­ma­ti­ons­dreh­schei­be zur behör­den­über­grei­fen­den Bekämp­fung ent­spre­chen­der Kri­mi­na­li­täts­struk­tu­ren ent­wi­ckelt hat. Durch die Ein­rich­tung der neu­en Koope­ra­ti­ons­stel­le GeKo Rhein-Wup­per ist eine eben­sol­che posi­ti­ve Ent­wick­lung der Kri­mi­na­li­täts­prä­ven­ti­on und ‑bekämp­fung nun auch für unse­re Regi­on zu erwarten.“

Ober­bür­ger­meis­ter Dani­el Flemm (CDU) habe recht, betont Wacker. Auch Solin­gen kön­ne nicht län­ger zuse­hen, wenn unse­re Leis­tungs­sys­te­me miss­braucht wer­den. Das gefähr­de letzt­lich den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und die kom­mu­na­le Demokratie.

 

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