„Die Solinger Sozialdemokraten machen eine Kehrtwende bei ihrer Haltung zum ‚Masterplan Arbeit und Wirtschaft‘. Das ist für uns ein Anlass zum Jubeln und kein Anlass für Häme oder Rechthaberei. Es kommt einzig und allein auf das Ergebnis an. An unserer gestrigen Fraktionssitzung haben neben unserem Oberbürgermeister Daniel Flemm (CDU) auch die beiden designierten Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung teilgenommen. Wir hatten das Gefühl: Hier formiert sich eine Mannschaft, die mit einem ganz anderen unternehmerischen Geist an die Dinge herangeht. Solingen hat großes Potenzial. Aber klar ist auch: Ohne neue Gewerbegebiete schaffen wir keinen Neustart“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Carsten Voigt.
„Die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen wissen: Die CDU-Fraktion hat sich schon in der letzten Wahlperiode für neue Gewerbegebiete eingesetzt. Wir hätten diesen Neustart der wirtschaftspolitischen Vernunft auch schon früher haben können – auch unter OB Kurzbach. Aber damals konnten wir uns gegen eine rot-rot-grüne Mehrheit nicht durchsetzen. Klar, wir haben unnötig Zeit verloren. Es ist natürlich auch nicht so, dass sich – wie es die SPD in ihrem Antrag schreibt – seit der Beschlussfassung über die Leitsätze zum Masterplan Arbeit und Wirtschaft im April 2025 die Rahmenbedingungen massiv verändert hätten. Wir standen auch vor noch nicht mal einem Jahr vor ähnlichen ökonomischen Herausforderungen in der Klingenstadt. Aber wenn die neue Führung der SPD diese Argumentation braucht, um ihren Gesinnungswandel zu erklären, ist das für uns vollkommen in Ordnung. Wichtig ist, was am Ende rauskommt“, so Voigt.
„Daher heißt es nun: In die Zukunft schauen und die Weichen richtig stellen. Wir stehen geschlossen bereit, damit unserem Oberbürgermeister der wirtschaftspolitische Neustart in unserer Heimatstadt gelingt. Wir haben in den letzten Wochen mit den Sozialdemokraten über das Thema Gewerbeflächen gesprochen und werden jetzt gemeinsam mit allen, die den neuen Kurs unterstützen, zusammenarbeiten. Wichtig sind uns demokratische Mehrheiten. Daher laden wir auch die bisherigen Gewerbeflächengegner dazu ein, die eigene Haltung kritisch zu überdenken“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.