Belas­tung von Bür­gern und Unter­neh­men ver­rin­gern und Pla­nungs­si­cher­heit schaffen

CDU-Frak­ti­on bleibt bei der Grund­steu­er auf Kurs

Auf Antrag der Solin­ger Christ­de­mo­kra­ten wer­den sich der Finanz­aus­schuss und der Rat am Ende die­ses Jah­res wie­der mit dem The­ma „Grund­steu­er“ beschäftigen:

„Beim The­ma Grund­steu­er hal­ten wir Kurs. Vor etwas mehr als einem Jahr hat unse­re Frak­ti­on die Fest­set­zung dif­fe­ren­zier­ter Hebe­sät­ze bei der Solin­ger Grund­steu­er gefor­dert, um so den Spiel­raum zur Ent­las­tung der Men­schen zu nut­zen. Was die CDU-Frak­ti­on damals gesagt hat, bleibt wei­ter­hin gül­tig. Die neu­en Berech­nungs­ver­fah­ren sor­gen für eine sys­te­ma­ti­sche Ver­güns­ti­gung bei Nicht-Wohn­grund­stü­cken und eine sys­te­ma­ti­sche Ver­teue­rung bei Wohn­grund­stü­cken. Die Lan­des­re­gie­rung hat den Kom­mu­nen mit der Mög­lich­keit, dif­fe­ren­zier­te Hebe­sät­ze für Wohn- und Nicht-Wohn-Grund­stü­cke ein­zu­füh­ren, ein Instru­ment an die Hand gege­ben, um die­ser sys­te­ma­ti­schen Ver­schie­bung zumin­dest ansatz­wei­se ent­ge­gen­zu­wir­ken. Unser Ziel ist wei­ter­hin, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Rah­men des Mög­li­chen ent­las­tet wer­den“, sagt Cars­ten Becker, der in der ver­gan­ge­nen Wahl­pe­ri­ode als finanz­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Frak­ti­on den ent­spre­chen­den Antrag mit erar­bei­tet hatte.

„Aus die­ser Logik her­aus stel­len wir unse­ren Antrag für die bei­den Sit­zun­gen am 11. und 18. Dezem­ber. Der Rat der Stadt Solin­gen – so unser Antrag – möge die Fest­set­zung von dif­fe­ren­zier­ten Hebe­sät­zen beschlie­ßen und dem Rat eine Ände­rungs­sat­zung mit den ermit­tel­ten Wer­ten auf­kom­mens­neu­tra­ler Hebe­sät­ze vor­le­gen. Außer­dem wol­len wir die Ver­wal­tung beauf­tra­gen, bei künf­ti­gen Haus­halts­ent­wür­fen eine Inde­xie­rung der Hebe­sät­ze für die Grund­steu­er A und B vor­zu­neh­men. Die­se Hebe­sät­ze sol­len so berech­net wer­den, dass der jähr­li­che Gesamt­ertrag der Grund­steu­er gemäß dem amt­li­chen Ver­brau­cher­preis­in­dex für NRW für das jeweils vor­ver­gan­ge­ne Haus­halts­jahr steigt – jedoch höchs­tens um drei Pro­zent“, ergänzt der neue Spre­cher der CDU-Frak­ti­on im Finanz­aus­schuss, Dirk Errestink.

„Die Mate­rie ist kom­pli­ziert, doch unser Ziel ist ganz klar. Ins­be­son­de­re fol­gen­de Bot­schaft ist uns wich­tig: Die dif­fe­ren­zier­ten Hebe­sät­ze für Wohn­grund­stü­cke wer­den gera­de Mie­tern zugu­te­kom­men, da die Grund­steu­er wei­ter­hin als Neben­kos­ten zu tra­gen ist. Als Rat der Stadt Solin­gen haben wir es in der Hand, auf­kom­mens­neu­tra­le dif­fe­ren­zier­te Hebe­sät­ze zu beschlie­ßen. Dies ist eine Fra­ge des poli­ti­schen Wil­lens. Die CDU-Frak­ti­on hat den Anspruch, hier gestal­tend tätig zu wer­den, um die Bür­ger zumin­dest etwas zu ent­las­ten. Wir hof­fen auf eine Mehr­heit im Rat, die sich eben­falls dafür aus­spricht, dass die Wohn­ne­ben­kos­ten für Mie­ter und Eigen­tü­mer in unse­rer Stadt sin­ken. Wir sind davon über­zeugt, dass wir hier auf recht­lich siche­rem Boden ste­hen. Wir sind uns aber auch bewusst, dass unser kom­mu­na­ler Haus­halt auf Kan­te genäht ist. Wir brau­chen ver­läss­li­che Ein­nah­me­quel­len für unse­re Stadt, damit wir unse­rem Auf­trag zur Daseins­vor­sor­ge nach­kom­men kön­nen. Unser Antrag stellt inso­fern einen Kom­pro­miss dar, indem er zum einen die Bür­ger ent­las­tet, zum ande­ren aber auch für Pla­nungs­si­cher­heit für die Stadt sorgt“, so Becker und Errestink abschließend.

 

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Ansgar Lange

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